2020 – Weltreise Teil 2 – Wir sind immer noch nicht viel weiter…

Gerne wären wir noch länger im Erzgebirge bzw. Elbsandsteingebirge geblieben, aber wir hatten einen Termin. Wir sollten Besuch bekommen und mit diesem hatten wir uns im Spreewald verabredet. Also hieß es wieder aufbrechen und weiterziehen. Unsere Base für die kommenden Tage sollte der Schwielochsee im nördlichen Spreewald werden. Hier konnten wir bei einem Verwandten auf dessen Seegrundstück unser Lager aufschlagen. Das Wiedersehen nach Jahren war aufregend und wir unterhielten uns bis in die Nacht.

In den wenigen Spreewaldtagen wollten wir viel erleben. Es ging los mit Landschaftserkundungen. Wenn man nicht direkt am Wasser bzw. inmitten des riesigen Bachgebietes ist, ist die Landschaft schon sehr trocken. In einem eigens angelegten Erlebniszentrum konnten wir die Sand- und Steppenlandschaft hautnah mit interessanten Erklärungen erleben. Doch eigentlich waren wir ja wegen dem Wasser hier… Somit stand der weitere Plan fest: wir wollten paddeln gehen. Wir haben für uns ein eigenes Kanu dabei, da unser Besuch jedoch ein eigenes benötigte, entschieden auch wir uns dafür, uns ein weiteres Kanu auszuleihen. Es schien ja gar nicht so touristisch zu sein, hier im Spreewald. Als Startpunkt hatten wir uns Lehde ausgesucht (das haben wir in einer ARD-Doku gesehen). Dumme Idee ohne Reservierung… hier wimmelte es an Menschen und alle um uns herum hatten ihre Kanus bereits im Vorfeld reserviert. Trotzdem konnten wir nach einer Stunde Warterei die letzte zwei Boote ergattern und… Es hat sich gelohnt!!! Wir fuhren über mehrere Stunden durch kleine Bachläufe (Fließe heißt das hier), entlang an urwaldartigen Landschaften, ließen Kähne, welche vom Fuhrmann per Stab angetrieben werden, passieren und genossen die milde Luft auf dem Wasser (an Land war es vor Hitze kaum auszuhalten).

Unser persönliches Highlight war die Ortsdurchfahrt von Lehde mit den Kanus am Schluss. Viele Häuser werden hier ausschließlich vom Wasser aus per Kahn versorgt (Post, Einkäufe, …). Die Häuser haben dabei richtige Bacheinfahrten und Garagen für die Kähne. Ein Erlebnis, welches definitiv zur Nachahmung empfohlen wird!

Durch die Hitze entdeckten wir eine neue Seite an uns: Die Zuneigung zum Wasser. Völlig ungewöhnlich für uns beide badeten wir oft und lange im See. So ging die Zeit mit unserem Besuch viel zu schnell rum. Für den letzten Tag hatten wir mit der Verwandtschaft etwas Besonderes ausgemacht: Wir erhielten das Angebot für eine Fahrt mit dem privaten Boot. Ohne Vorstellung, wie groß so ein „Boot“ sein kann, staunten wir nicht schlecht: Das Boot war doppelt so groß wie unser LKW, mit zwei Schlafzimmern, Salon, Küche und Bad. Wahnsinn! Wir fuhren über den See, hinein in die Spree und besichtigten die tolle Landschaft wieder von der Wasserseite aus.

Abschließend legten wir an der Terrasse eine Seerestaurants an und waren noch hervorragend essen.

Ein unvergesslicher Tag! Vielen Dank!

Nachdem uns der Besuch verlassen hat, verbrachten wir erneut noch ein paar wunderbare Tage mit den Eltern von Christian und haben unser Mobil „geserviced“ .

Nun zieht es uns weiter. Jetzt geht’s endlich ins Baltikum…

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